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Blade Vertigo Testbericht in der Kitelife

Das Kite-Life Magazin testete den Vertigo07 in 16m².  

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Vorbemerkungen:
Blade ist eine in Deutschland noch eher unbekannte Marke, die jetzt mit dem Vertigo einen neuen Hangtimeschirm vorstellt. Der Vertigo ist ein Bowkite mit fünfter Leine.

1. Ausführung/Verarbeitung/technische Merkmale :

Bag: Das Bag des Vertigo ist ein gut verstärkter und verarbeiteter Rucksack, der auch die Option bietet, den Kite mit aufgeblasenen Struts einzupacken.
Viele Schnallen und Gurte runden das positive Gesamtbild ab.

Die Bar:

Die Bar des Vertigo bietet die Möglichkeit einer Größenverstellung in drei Stufen.
Es ist ein verschiebbarer Stopper eingebaut, der komplett blockiert, sich also nicht von der Bar wegdrücken lässt.
Anfänger sollten den Stopper deshalb besser nicht oder nur vorsichtig einsetzen.

Es gehen oberhalb des Adjusters fünf farbige Leinen zum Kite, wobei wir uns an der fünften Leine eine Stopperkugel gewünscht hätten, damit die Bar beim Aktivieren der Safety nicht bis zum Kite hochrutscht. Blade reagierte schnell auf unsere Anregung und baut fortan einen Stopper mit ein.

Besonders hervorheben wollen wir den Adjuster der Blade-Bar, der uns von allen getesteten am besten gefiel.

Der Kite:

Der Vertigo ist ein Bowkite mit stark gepfeilter Form ( nach hinten auslaufende Tips) und Waageleinen. Blade verzichtet nicht auf eine ausreichende Verstärkung der beanspruchten Zonen, inklusive der Hinterkante, die mit einer Dacronbahn versehen ist.
Die fünf Struts sind mit Kugelventilen ausgestattet.

2. Flugverhalten

Steuerung/Handling:
Das auffälligste Merkmal der Steuerung ist, dass sie extrem geringe, fast nicht existierende Kräfte aufweist.
 
Dies macht es zunächst etwas schwieriger, den Kite zu erspüren, was aber nach wenigen Minuten Eingewöhnungsphase ergibt.

Für die Größe dreht der Vertigo erstaunlich schnell. In Sachen Drehtempo liegt der Vertigo ganz oben im Rennen.

Windrange und Depower:

Der Vertigo 16 ist ein powervoller Kite, der sehr früh losgeht und auch im absoluten Leichtwindbereich mitmischen kann. Bei Böen sollte man jedoch die Kante belasten, da er viel Druck entwickeln kann.
Die Windrange ist insgesamt sehr groß.

Stabilität:

Die Stabilität des Vertigo ist gut und lässt den Kite in den meisten Windbedinungen solide am Himmel stehen.

Safty:

Das sichere Auslösen des Chickenloops sowie die fünfte Leine geben wenig Anlass zur Kritik. Die fünfte Leine übernimmt eine reine Sicherheitsfunktion.

Höhelaufen:

Der Blade Vertigo läuft gut Höhe, siedelt sich diesbezüglich im Testmittelfeld ein, das sich auf einem hohen Niveau bewegt.

Relaunch:

Der Relaunch des Vertigo funktioniert sehr einfach über Zug einer Steuerleine.
In Sachen Relaunch setzt der Vertigo Maßstäbe.
Dabei funktioniert er auch noch bei wenig Wind gut.

Springen:

Die Sprungtechnik des Vertigo ist einfach. Es reicht den Schirm zurückzulenken. Gerade wenn der Wind etwas auffrischt, können dann große Flughöhen und lange Flugdauer erreicht werden.

Auch unhooked Sprünge und Kiteloops macht der Blade spielerisch mit, wobei die Loops sehr druckarm vonstatten gehen.

Opimaler Einsatzzweck:

Der Vertigo ist ein guter Allroundkite, der für den Leichtwindbereich, für Hangtime und für Welle optimal einzusetzen ist.
Aufsteiger werden den einfachen Relaunch schätzen.

3. Fazit

Der Blade Vertigo ist ein sehr schnell drehender Bowkite mit viel Performance pro Fläche.
Dabei macht er auch bei wenig Wind ordentlich Druck. Er zeichnet sich durch gute Sprungeigenschaften und einen sehr einfachen Relaunch aus.
Auch in Sachen Sicherheit haben wir am Vertigo nichts zu kritisieren, da er über die fünfte Leine sehr druckarm ausweht.
Ein Charakteristikum des Schirms sind extrem niedrige Steuerkräfte.
 
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